Dobbelstein, Europaveranstaltung, Friedenssicherung, OV Horrem, Pressemitteilung

P R E S S E M I T T E I L U N G

Im Rahmen der bevorstehenden Europawahl lädt der SPD-Ortsverein Kerpen/Horrem am 15. Mai 2019, 19:00 Uhr zum Thema „Friedenssicherung“ zu der Veranstaltung „Europa ist die Antwort“ in das soziokulturelle Zentrum in Horrem ein.

Herr Dr. Dieter Boden, Botschafter a.D., wird hier zum Thema: „Georgien – ein postsowjetisches Land auf dem Weg nach Europa“ ein Impulsreferat halten.

Boden ist aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen in den Diensten des Auswärtigen Amtes in Russland, Osteuropa und dem Kaukasus ein Experte für die politischen Vorgänge in dieser Region. Er war unter anderem Generalkonsul der Bundesrepublik in St. Petersburg und bis zu seiner Pensionierung Botschafter bei der OSZE in Wien. Unter anderem war er Leiter der OSZE-Feldmission in Georgien (1995/96) sowie Sondergesandter des UN-Generalsekretärs in Georgien (1999 bis 2002). Als Leiter der UN-Friedensmission hat sich der Diplomat Dr. Boden internationalen Ruf als Konfliktschlichter erworben. Er ist bis heute im Rahmen zivilgesellschaftlicher Projektarbeiten im Kaukasus tätig und hat viele Veröffentlichungen zu dem Thema publiziert.

 An der anschließenden Diskussion mit den Anwesenden werden neben Herrn Boden zwei SPD-Kandidaten für die kommende Europawahl, Herr Arndt Kohn (MdEP) und Frau Panagiota Zachariadou-Boventer, teilnehmen.  

Die Veranstaltung wird von Anna Elsner als Vorsitzende der Jusos in Kerpen eröffnet. Die Moderation übernimmt Sascha Düerkop.

Daniel Dobbelstein
Stadtverbandsvorsitzender

 

 

 

Allgemein, Pressemitteilung

Auch im 20. Jahr nimmt der Ortsverein Kerpen Horrem bei der Müllsammelaktion teil.

Dieses Jahr haben wir uns, nach einigen Jahren Pause, nochmals den Parkplatz an „Zum Wehrhahn“ vor der KiTa Wunderkind „vorgenommen“.

Besonders die Böschungen waren auch in diesem Jahr schwer vermüllt, so dass bereits nach 45 Minuten weitere Müllsäcke besorgt werden mussten.

„Ich war noch kurz Brötchen für die Helfer besorgen, und als ich wiederkam waren bereits alle Müllbeutel, die wir von der Stadt gestellt bekommen hatten, voll,“ stellt Daniel Dobbelstein, Vorsitzender des Ortsvereins, verwundert fest.

„Mit dem Pfand, dass wir mit den mehreren Dutzend Bierflaschen erlösen könnten, fahren manche Menschen in Urlaub,“ versucht Phillip Krüll, stv. Vorsitzender, der massiven Verdreckung scherzhaft noch etwas Gutes abzugewinnen.

Und wie beinahe in jedem Jahr wurde Sondermüll gefunden, der kostengünstig entsorgt wurde (Motoröl), oder mutmaßliches Diebesgut (original noch verschweißte Logitech-Tastatur).

„Wir hoffen in jedem Jahr weniger zu tun zu haben, aber das stellt sich leider bisher nicht ein. Und so lange machen wir natürlich, wie so viele andere Kerpenerinnen und Kerpener, weiter,“ zeigt sich Dobbelstein trotz der Enttäuschung kämpferisch.

 

Horrem, Lipp, Neubau Kita Horrem, Neubau Kita Sindorf, Pressemitteilung, Sindorf

PRESSEMITTEILUNG

Die Kerpener Sozialdemokraten freuen sich diese Woche darüber, dass für beide von uns ins Spiel gebrachten Standorte für die Kitas in Horrem und Sindorf nun endlich mit dem symbolischen Spatenstich der Bau beginnt. “Diese insgesamt 250 Kitaplätze sind ein wichtiger Schritt, um allen Kindern einen Kitaplatz in unserer Heimatstadt gewährleisten zu können. Das Thema der fehlenden Plätze beschäftigt uns nun seit 2014.”

“Wir hätten auch schon früher an diesem Punkt sein können, jedoch benötigte es, wie so oft, längere Zeit, bis dass auch die Mehrheitskoalition diesen Standorten zustimmen konnte”, erklärt der Fraktionsvorsitzende Andreas Lipp.

Für die Politik und die Ausschussmitglieder des zuständigen Jugendhilfeausschusses wären diese Tage richtig runde Tage zum Freuen gewesen, wenn man denn als Entscheider auch den Spatenstichen hätte beiwohnen können. Denn in Horrem wurde dazu vier Tage vor dem Termin erst eingeladen, was für ehrenamtliche sachkundige Bürger oder Stadtverordnete, die auch einem Beruf nachgehen müssen, zu kurzfristig ist. In Sindorf wurde ganz auf die Einladung verzichtet, nicht einmal den Ortsvorsteher hatte man ursprünglich eingeladen. In der Entscheidungsfindung waren jedoch weitaus mehr Menschen eingebunden, als nur der Bürgermeister, der eigentlich keine der beiden Kitas an diesen Standorten bauen wollte. Dieser hatte sich während der gesamten Zeit unnützerweise mit seinem favorisierten Standort für eine Kita im Gleisdreieck beschäftigt, was auch zu den langen Verzögerungen geführt hatte.

Andreas Lipp
Fraktionsvorsitzender

 

Dobbelstein, Kita Sandweg, Pressemitteilung, SPD OV Horrem/Neu-Bottenbroich

PRESSEMITTEILUNG

In der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung und Verkehr wurde der Antrag des Stadtverordneten Daniel Dobbelstein behandelt. Dieser hatte angeregt, in Anbetracht der geplanten Eröffnung der 6-gruppigen KiTa am Sandweg in Horrem eine Verkehrsplanung für das Quartier auf den Weg zu bringen.


„Eine 6-gruppige KiTa bringt sicher über 100 Verkehre in den Morgenstunden mit sich. Nicht nur der Sandweg könnte damit überlastet sein, die Glück-Auf-Straße ist jetzt schon aufgrund der KiTA Löwenzahn gerade in der Zeit bis 9.00 Uhr oft verstopft.“

Die Entwicklung des Quellenparks wird, nach parteiübergreifenden Signalen in der Sitzung, nun geschoben. Angesichts der damit fehlenden Planung für das Wohnquartier um die KiTa herum stellte Dobbelstein seinen Antrag für ein Verkehrskonzept solange zurück.

„Die Verkehre für den Kindergarten werden wir aber haben. Daher bin ich bei zwei einfach umzusetzenden Ideen geblieben und habe gefordert, diese abzustimmen. Erstens habe ich beantragt, die Verwaltung möge Gespräche zwischen REWE/ALDI und RWE anstoßen, ob nicht eine Treppe an der Kopfseite des Parkplatzes möglich wäre, um viele Verkehre über den Sandweg unnötig zu machen. Zweitens sollten in der Glück-Auf-Straße wenige Parkplätze auf der gegenüberliegenden Straßenseite eingezeichnet werden, um hier durch die kompliziertere Verkehrsführung eine Beruhigung zu erzielen.“

Dieser Auffassung ist der Ausschuss bei geschlossenen CDU-Gegenstimmen nicht gefolgt. Man war der Auffassung, man müsse nun erstmal schauen, ob es denn wirklich so schlimm würde und könne dann ja ggfls. gegensteuern, wie der CDU-Ausschussvor-sitzende Klaus Ripp sagte.

„Dass man über die Parkplatzumlegung auf der Glück-Auf-Straße unterschiedlicher Auffassung sein kann, mag ich noch akzeptieren. Dass nun aber Gespräche verhindert werden sollen, obwohl klar ist, dass Eltern  mit dem Auto eine KiTa ansteuern und ich dies verhindern könnte, ist schlicht hanebüchen. Dass in der CDU der Horremer Heiner Funke durch seinen Bottenbroicher Fraktionskollegen Hermann-Josef Klingele vertreten wurde, hat sicher nicht geholfen“, zeigt sich Dobbelstein sauer.

„Ich möchte die Anwohner anregen, ihren Unmut in der Ratssitzung öffentlich kundzutun. Diese werden demnächst sicher für den Ausbau des Sandwegs zur Kasse gebeten, aber selbst die einfachsten verkehrlichen Entlastungen will man verweigern.“

Daniel Dobbelstein
Vorsitzender SPD-Ortsverein
Horrem/Neu-Bottenbroich