Baustelle Hauptstraße, Dobbelstein, OV Horrem, Pressemitteilung

PRESSEMITTEILUNG

Der SPD Ortsverein Horrem/Neu-Bottenbroich zeigt sich erschrocken über die unprofessionelle Art, wie die Großbaustelle an der Hauptstraße vorbereitet und durch den Dienstleister durchgeführt wird.

„Wir alle verstehen, dass solche Arbeiten durchgeführt werden müssen und dass dies immer mit einer Belastung für die Anwohner einhergeht. Aber gerade dieses Wissen verpflichtet die für die Ausführung Verantwortlichen, mit Fingerspitzengefühl und wohlüberlegt zu agieren. Beides ist nicht zu erkennen“, stellt der Vorsitzende des Ortsvereins, Daniel Dobbelstein, fest.

Aktuell wird zwischen der Autobahnbrücke und der Ketteler Straße in Horrem- Süd/Götzenkirchen die Hauptstraße aufgerissen. Geplant sind die Arbeiten bis Ende des Jahres.
„Als die Ampel direkt vor der Spielstraße Taubentalweg stand, habe ich bis zu 70 Fahrzeuge pro halber Stunde gezählt, die hierüber ausweichen wollten. So etwas muss doch vorab verhindert werden“ zeigt sich die stellvertretende Vorsitzende Petra Ewertz erschrocken.

In den ersten 4 Monaten gab es:

  • Ausweichverkehre über die Wallrafstraße und damit die kleine Brücke über den Randkanal. Hierbei kam es aufgrund der hohen Verkehrslast auf Straßen, die dafür nicht geeignet sind, beispielsweise zu einer Fahrerflucht nach Beschädigung einer Vorgartenmauer.
  • Ausweichverkehre über die Spielstraßen Taubentalweg und „Am Hahnenwall“! Während die eine massiv verkehrsberuhigt mit über 2 Autos je Minute schlicht überlastet ist, ist der Hahnenwall aufgrund seiner Charakteristik, die nicht dem ursprünglichen Bebauungsplan entspricht, ohnehin eine „Heizerstrecke“.
  • Abbindung von Anwohnerparkplätzen
  • Abbindung von Geschäften
  • Ausweichverkehre über die Merodestraße, die die ohnehin kritische Situation neuerlich ausufern ließ

„Entweder der Dienstleister macht hier was er will und das unprofessionell und schlecht, oder es wurden die einfachsten Dinge nicht sauber vorgeplant“ zeigt sich Dobbelstein sauer.

„Das Geschäft „Zeitstil“ ist nun seit einer Woche vollkommen vom Verkehr abgeschnitten. So etwas darf doch nicht passieren. Dass zudem Anwohner nicht gewarnt werden, wenn die Straße direkt vor ihren Parkplätzen aufgemacht wird und Autos nur durch Glück nicht tagelang festsitzen, ist, ohne ausfallend zu werden, kaum mehr zu kommentieren“, so der Vorsitzende weiter.

Der SPD-Ortsverein hat daher bereits Anfang April einen Antrag gestellt, dass im Ausschuss für Stadtplanung und Verkehr besprochen werden muss, wie mit Großbaustellen an neuralgischen Punkten in Zukunft umgegangen wird.

„Es muss aber auch klar sein, dass die geplante Umsetzung kontrolliert wird!
Was helfen die besten Absprachen, wenn die Baufirma es am Ende anders macht, weil es bequemer für sie ist“, so die berechtigte Frage des stellvertretende Vorsitzenden, Philipp Krüll.

„Denn auch bei der Baustelle an der Hauptstraße ist zumindest bei einzelnen Dingen anzunehmen, dass dies anders gehandhabt werden sollte und die Firma hier schlicht von Absprachen abweicht.

“So ein Desaster muss in Zukunft verhindert werden. Planung und Kontrolle müssen verstärkt werden.

Daniel Dobbelstein

SPD-Ortsvereinsvorsitzender
Horrem/Neu-Bottenbroich

Antrag, Baustelle Hauptstraße, Dobbelstein, OV Horrem

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

vielen Dank zunächst dafür, dass Sie meinen Vorschlag zur Abbindung der Brücke über den Randkanal aufgenommen haben. Die Problemlage hat sich sehr zügig gelöst.
Diese Woche ist die Baustelle jedoch so gewandert, dass die Einfahrt zum Taubentalweg nun frei ist.

Der Taubentalweg ist eine verkehrsberuhigte Tempo-7-Zone und erlebt heute 80 und mehr Fahrzeuge pro Stunde. Ich bitte Sie hier, die Fachfirma darauf aufmerksam zu machen, dass Umgehungen der Baustelle verhindert werden sollten.
Die letzten Wochen war der Taubentalweg öfter abgebunden von der Hauptstraße aus, obwohl Platz war. Ich möchte anregen, dass dies weiterhin so gehandhabt wird.
Ich beantrage hiermit zudem, das Thema „Umgang mit Ausweichverkehren auf wichtigen Verkehrsadern“ zur Sitzung des nächsten Ausschusses für Stadtplanung und Verkehr am 18.06. auf die Tagesordnung zu nehmen.

Hier sollte eine offene Diskussion, eingeleitet von einem Fachvortrag der Verwaltung, geführt werden, wie in Zukunft mit solch einem Problem umgangen werden sollte.

Mit freundlichem Gruß

Daniel Dobbelstein
Stadtverordneter aus Horrem

 

Antrag, Baustelle Hauptstraße, Dobbelstein, OV Horrem

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

vielen Dank zunächst dafür, dass Sie meinen Vorschlag zur Abbindung der Brücke über den Randkanal aufgenommen haben. Die Problemlage hat sich sehr zügig gelöst.
Diese Woche ist die Baustelle jedoch so gewandert, dass die Einfahrt zum Taubentalweg nun frei ist.

Der Taubentalweg ist eine verkehrsberuhigte Tempo-7-Zone und erlebt heute 80 und mehr Fahrzeuge pro Stunde. Ich bitte Sie hier, die Fachfirma darauf aufmerksam zu machen, dass Umgehungen der Baustelle verhindert werden sollten.
Die letzten Wochen war der Taubentalweg öfter abgebunden von der Hauptstraße aus, obwohl Platz war. Ich möchte anregen, dass dies weiterhin so gehandhabt wird.
Ich beantrage hiermit zudem, das Thema „Umgang mit Ausweichverkehren auf wichtigen Verkehrsadern“ zur Sitzung des nächsten Ausschusses für Stadtplanung und Verkehr am 18.06. auf die Tagesordnung zu nehmen.

Hier sollte eine offene Diskussion, eingeleitet von einem Fachvortrag der Verwaltung, geführt werden, wie in Zukunft mit solch einem Problem umgangen werden sollte.

Mit freundlichem Gruß

Daniel Dobbelstein
Stadtverordneter aus Horrem

 

Antrag, Baustelle Hauptstraße, Dobbelstein, Horrem

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

wie Ihnen bekannt ist, wird aktuell bis Ende des Jahres die Hauptstraße in Horrem auf Höhe des REWE/ALDI-Marktes aufgebrochen.

Viele, offensichtlich Ortskundige, wollen der mit Ampelanlage geregelten, einspurigen Engstelle entgehen, indem sie über die Wallraffstraße, Hemmersbacher Straße und Merodestraße der Baustelle ausweichen. Hierdurch kommt es zu einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen in diesen Straßen. Die Fahrer*innen halten sich zudem gerade auf der für eine Tempo-30-Zone gut ausgebauten Hemmersbacher Straße nicht an das Tempolimit.

Aus unserer Sicht wäre entweder eine massive, über das Jahr verteilte Geschwindigkeitskontrolle, oder eine temporäre Abbindung an der Brücke über den Randkanal als kurz-fristige Lösung möglich.

Wir würden uns freuen, wenn Sie hier einfach und unbürokratische die immens angespannte Verkehrssituation in Horrem-Süd/Götzenkirchen zeitnah lösen könnten.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Dobbelstein
SPD-Ortsvereinsvorsitzender
Horrem/Neu-Bottenbroich